Unser Angebot
Unsere reisemedizinischen Leistungen bieten Ihrer Praxis eine effiziente Vorbereitung – von der digitalen Beratung bis zur strukturierten Impfempfehlung.
Schriftliche Beratung
Basierend auf Ihren Reisedaten erhalten Sie einen persönlichen fachärztlichen PDF-Report mit wichtigen Informationen zu Gesundheitsrisiken und individuellen Impfempfehlungen für Ihr Reiseziel.
Online-Beratung
In Vorbereitung!
Persönliche Beratung bequem von zu Hause, Q&A zu möglichen Gesundheitsrisiken, empfohlenen oder vorgeschriebenen Impfungen für Ihr Reiseziel - online im Arztgespräch.
Beratung in der Praxis
Individuelle fachärztliche Beratung zu Ihrer Reise in unserer Praxis – hier haben wir die meisten Reiseimpfstoffe ständig vorrätig und können daher (wenn erforderlich) direkt beginnen.
Diese Themen decken wir ab
*Bitte unten auf das jeweilige Tab klicken, um mehr zu erfahren.
Das reisemedizinische Beratungsgespräch wird – je nach Reiseziel und Art und Dauer der Reise - bestehen aus:
› Erhebung Ihrer Gesundheitsvorgeschichte (Anamnese)
› Auswertung der von Ihnen zur Verfügung gestellten Reiseplanung
› Auswertung Ihres Impfpasses
› Erstellung eines Impfplanes und ggf. einer Prophylaxe-Empfehlung
› ggf. schriftliche Informationen für die geplante Reise
Denguefieber ist eine durch Mücken übertragene Viruserkrankung, die vor allem in tropischen und subtropischen Regionen vorkommt. Verursacht wird die Erkrankung durch das Dengue-Virus, das in vier Varianten (DENV-1 bis DENV-4) existiert. Dengue gilt als die häufigste durch Mücken übertragene Infektion bei Reisenden aus Deutschland.
FAQs aus dem Merkblatt
Was ist Denguefieber?
Denguefieber wird durch das Dengue-Virus (DENV) verursacht, das in 4 verschiedenen Untergruppen (DENV-1 bis DENV-4) in tropischen und subtropischen Regionen vorkommt. Es ist die häufigste, durch Mücken übertragene Viruserkrankung bei Reisenden aus Deutschland und gilt für beruflich Reisende als Berufskrankheit.
Stand heute gibt es keine spezifischen Behandlungsmöglichkeiten!
Welche Symptome treten auf?
Denguefieber ist durch hohes Fieber mit einem zweigipfligen Fieberverlauf, Kopf- und starken Gliederschmerzen, einem masernähnlichen Hautausschlag, Blutbildveränderungen und Blutungsneigung gekennzeichnet. Schwere Verläufe mit Schock, Blutungen und Beeinträchtigung der Funktion lebenswichtiger Organe sind insgesamt selten, werden jedoch eher bei erneuter Infektion sowie bei Erstinfektionen durch Dengue-Virus Typ 1 (DENV-1) und Dengue-Virus Typ 3 (DENV-3) gesehen. Man kann mehrfach an Denguefieber erkranken, da die durch die Infektion resultierenden Antikörper nur kurze Zeit auch gegen die jeweils anderen Untergruppen schützen.
Wie kann ich mich schützen?
Sie können sich durch Mückenschutz und Impfung schützen.
Denguefieber wird durch tagsüber stechende, schwarz-weiße Mücken übertragen. Diese Mücken übertragen auch andere Viren, z.B. Chikungunya und Zikavirus. Daher sind Mückenschutzmaßnahmen
sinn-voll und wirksam. Darüber hinaus ist eine in Europa zugelassene Impfung seit Februar 2023 in Deutschland verfügbar.
Wie wirkt die Impfung Qdenga®?
Die generelle Wirksamkeit gegen Denguefieber aller 4 Untergruppen betrug während eines 4,5-jährigen Beobachtungszeitraums 61%. Die Wirksamkeit gegen schweres Denguefieber mit Krankenhauseinweisung lag in diesem Zeitraum bei 84%. Bei Menschen, die noch nie infiziert waren (sog. Seronegative) betrug die Wirksamkeit 54% gegen Denguefieber und 79% gegen schweres Denguefieber. Bei zuvor schon einmal Infizierten war die Wirksamkeit etwas höher, 64% respektive 86%. Bei einer differenzierten Analyse der 4 Virus-Untergruppen 3 Jahre nach der 2. Impfung zeigt sich ein gemischtes Bild. So konnte bei seronegativen Menschen kein Schutz mehr gegen DENV-3 (Infektion und schwere Infektion) nachgewiesen werden. Wegen fehlender Viruszirkulation im Studienzeitraum konnte kein Schutz gegen DENV-4 nachgewiesen werden.
Wer darf nicht geimpft werden?
- Personen mit Überempfindlichkeit (Allergie) gegen Bestandteile des Impfstoffs oder gegen 1. Dosis von Qdenga®
- Personen mit angeborenen oder erworbenen Störungen des Immunsystems (sog. Immundefizienz)
- Personen, die in den 4 Wochen vor der Impfung immunsuppressive Therapien wie Chemotherapie oder hoch dosierte systemische Kortisonpräparate (Tabletten oder Spritzen) über mindestens 2 Wochen erhalten haben
- Personen mit symptomatischer HIV-Infektion oder Personen mit asymptomatischer HIV Infektion, bei denen Hinweise auf eine eingeschränkte Immunfunktion vorliegen
- Schwangere und stillende Frauen Personen mit einer akuten schweren fiebrigen Erkrankung.
- bei Personen, die Immunglobuline oder immunglobulinhaltige Blutprodukte wie Blut oder Plasma erhalten (6 Wochen, besser 3 Monate abwarten).
Wer kann von der Impfung profitieren?
Nach gegenwärtigem Wissensstand können nach Abwägung von Nutzen und Risiko vor allem folgende Reisende in Hochrisikogebiete mit Dengue-Übertragung von einer Impfung mit Qdenga® profitieren:
Langzeit- oder häufig Reisende, z.B. beruflich Entsandte Besucher bei Freunden und Verwandten (sog. VFR), die häufige oder längere Aufenthalte dort planen Personen, die bereits Denguefieber durchgemacht haben Personen mit dem Risiko eines schweren Verlaufs (Schwangerschaft, höheres Lebensalter, Übergewicht, schwere und chronische Vorerkrankungen, Ulkuskrankheit, Bluterkrankungen, Therapie mit Steroiden und Antirheumatika (sog. NSAR).
Welche unerwünschten Arzneimittelwirkungen und Impfkomplikationen sind möglich?
Die Impfung erfolgt mit einem abgeschwächten, modifizierten Dengue-Virus, das genetische Information
aller 4 Untergruppen trägt (sog. tetravalenter Lebendimpfstoff). Sie ist bei Personen ab vollendetem
4. Lebensjahr zugelassen. Die Impfung wird zweimal im Abstand von drei Monaten ausschließlich
subkutan (d.h. unter die Haut) gegeben. Nach der Impfung ist für mindestens einen Monat eine
Schwangerschaft zu vermeiden. Eine Kombination mit der Hepatitis A-Impfung ist untersucht und
möglich. Bei gleichzeitiger Verabreichung von Gelbfieberimpfstoff waren die Antikörperantworten auf
Qdenga® verringert. Ein 4-wöchiger Abstand zu anderen Lebendimpfungen (z.B. Masern) muss
beachtet werden.
Für die Dauer von 14 Tagen bis zum Abklingen möglicher Impfreaktionen sollten Sie sich keinen
starken körperlichen Belastungen aussetzen (z. B. Leistungssport, geplante Operationen, Sauna) und
Sonnenbäder sowie übermäßigen Alkoholkonsum vermeiden. Für 4 Wochen nach der Impfung dürfen
Sie kein Blut spenden.
Bei allen unklaren und/oder länger anhaltenden Krankheitserscheinungen nach der Impfung, die
allerdings auch als Folge anderer Infekte oder zeitnah verabreichter weiterer Impfungen auftreten
können geben Sie bitte uns Bescheid oder wenden sich an Ihren Hausarzt.
Quelle: StAR - Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin, Reisemedizin und Globale Gesundheit (DTG) e.V., www.dtg.org
Wie wird die Impfung durchgeführt und was habe ich nach der Impfung zu beachten?
Die Impfung erfolgt mit einem abgeschwächten, modifizierten Dengue-Virus, das genetische Information aller 4 Untergruppen trägt (sog. tetravalenter Lebendimpfstoff). Sie ist bei Personen ab vollendetem 4. Lebensjahr zugelassen. Die Impfung wird zweimal im Abstand von drei Monaten ausschließlich subkutan (d.h. unter die Haut) gegeben. Nach der Impfung ist für mindestens einen Monat eine Schwangerschaft zu vermeiden. Eine Kombination mit der Hepatitis A-Impfung ist untersucht und möglich. Bei gleichzeitiger Verabreichung von Gelbfieberimpfstoff waren die Antikörperantworten auf Qdenga® verringert. Ein 4-wöchiger Abstand zu anderen Lebendimpfungen (z.B. Masern) muss beachtet werden.
Für die Dauer von 14 Tagen bis zum Abklingen möglicher Impfreaktionen sollten Sie sich keinen starken körperlichen Belastungen aussetzen (z. B. Leistungssport, geplante Operationen, Sauna) und Sonnenbäder sowie übermäßigen Alkoholkonsum vermeiden. Für 4 Wochen nach der Impfung dürfen
Sie kein Blut spenden. Bei allen unklaren und/oder länger anhaltenden Krankheitserscheinungen nach der Impfung, die allerdings auch als Folge anderer Infekte oder zeitnah verabreichter weiterer Impfungen auftreten können geben Sie bitte uns Bescheid oder wenden sich an Ihren Hausarzt.
Quelle: StAR - Deutsche Gesellschaft für Tropenmedizin, Reisemedizin und Globale Gesundheit (DTG) e.V., www.dtg.org
Gelbfieber ist eine akut lebensbedrohende, bei ungünstigem Verlauf auch heute noch tödlich endende Infektionskrankheit, die in einigen Tropengebieten in Südamerika und Afrika von bestimmten Mücken übertragen wird. In Gebieten mit Gelbfiebervorkommen (WHO) ist eine Übertragung sowohl in
ländlichen als auch in städtischen Regionen möglich. Erreger des Gelbfiebers ist das Gelbfiebervirus.
Zu Ihrem persönlichen Schutz ist es sinnvoll und notwendig, dass Sie sich spätestens 10 Tage vor der Einreise in ein Gelbfiebergebiet impfen lassen. Einige Länder verlangen bereits bei der Einreise die Vorlage einer international gültigen Bescheinigung (Impfpass), insbes. bei der Einreise aus einem Gelbfieberinfektionsgebiet.
FAQs aus dem Merkblatt
Was ist Gelbfieber?
Was ist eine Gelbfieberimpfung und warum sollte ich mich impfen lassen?
Gelbfieber ist eine akut lebensbedrohende, bei ungünstigem Verlauf auch heute noch tödlich endende
Infektionskrankheit, die in einigen Tropengebieten in Südamerika und Afrika von bestimmten Mücken
übertragen wird. In Gebieten mit Gelbfiebervorkommen (WHO) ist eine Übertragung sowohl in
ländlichen als auch in städtischen Regionen möglich. Erreger des Gelbfiebers ist das Gelbfiebervirus.
Zu Ihrem persönlichen Schutz ist es sinnvoll und notwendig, dass Sie sich spätestens 10 Tage vor der
Einreise in ein Gelbfiebergebiet impfen lassen. Einige Länder verlangen bereits bei der Einreise die
Vorlage einer international gültigen Bescheinigung (Impfpass), insbes. bei der Einreise aus einem
Gelbfieberinfektionsgebiet.
Wie verläuft eine normale Gelbfieberimpfung?
Die gut wirksame und von Gesunden im Allgemeinen gut vertragene Gelbfieberimpfung erfolgt mit
einem sogenannten "Lebend‑Virusimpfstoff', d.h. eine kleine Menge abgeschwächter, aber
vermehrungsfähiger Gelbfieber‑Impfstoffviren wird unter die Haut des Oberarmes gespritzt. In den
ersten 2‑7 Tagen danach kommt es in Ihrem Körper zu einer Vermehrung der Impfstoffviren. Dadurch
wird das gesunde Immun‑ oder Abwehrsystem zur Bildung von Abwehrstoffen angeregt. Frühestens 10
Tage nach der Impfung sind Sie nach der aktuellen Datenlage der WHO lebenslang gegen Gelbfieber
geschützt, Wiederholungsimpfungen sind nicht erforderlich!
Welche Reaktionen sind nach der Impfung möglich?
Bei 20-25% der Geimpften kommt es innerhalb der ersten 3 Tage nach der Impfung, selten länger
anhaltend, zu einer Lokalreaktion an der Impfstelle mit einer geringen Rötung, Schwellung oder zu
leichten Schmerzen, manchmal mit Beteiligung der zugehörigen Lymphknoten und zu Kopfschmerzen.
Bei bis zu 10% der Geimpften kommt es innerhalb von 4-7 Tagen nach der Gelbfieberimpfung zu
kurzfristigen leichten grippeähnlichen Krankheitserscheinungen (z.B. Abgeschlagenheit, leichte
Temperaturerhöhungen, Gelenk‑ und Gliederschmerzen, Übelkeit, Erbrechen und Bauchschmerzen). In
der Regel klingen diese Impfreaktionen rasch und folgenlos wieder ab und machen keine ärztliche Behandlung erforderlich.
Welche Nebenwirkungen gibt es noch?
Sehr selten beobachtete Nebenwirkungen:
Bei Allergien, speziell gegen Hühnereiweiß, können Minuten bis Stunden nach der Impfung allgemeine
Überempfindlichkeitsreaktionen vom Soforttyp wie: Nesselsucht, Schleimhautschwellungen im Rachen
mit Luftnot und evtl. Schockzustände auftreten. Allergische Spätreaktionen mit unterschiedlichen
Hauterscheinungen oder Schmerzen in Muskeln und Gelenken sowie noch seltener Verminderung der
Blutplättchen (Thrombozyten) mit Blutungsneigung können bis zu zwei Wochen nach der Impfung bei
Impflingen mit besonderer Allergieneigung auftreten. Sehr selten (bei einer von ca. 5‑10 Millionen
Gelbfieberimpfungen, insbesondere bei Kindern unter 1 Jahr) kann eine Entzündung des Gehirns oder
der Hirnhäute auftreten. Extrem selten wurde in den letzten Jahren auch bei Erwachsenen eine
schwere Erkrankung des Gehirns oder der inneren Organe in zeitlichem Zusammenhang mit der
Impfung beobachtet. Insgesamt sind weltweit ca. 30 Fälle mit schweren Nebenwirkungen und 17
Todesfälle bei über 400 Millionen Geimpften aufgetreten. In Deutschland sind bisher keine Todesfälle
berichtet worden. Da das Risiko für schwere Nebenwirkungen bei älteren Personen erhöht zu sein
scheint, sollten – laut Gebrauchsinformation des Gelbfieberimpfstoff-Herstellers zu STAMARIL® –
Erstimpfungen bei Personen über 60 Jahren nur durchgeführt werden, wenn ein hohes und unvermeidbares Risiko einer Gelbfieber-Infektion vorliegt. Gehören Sie zu dieser Gruppe,
besprechen Sie das weitere Vorgehen mit Ihrem Arzt.
Da bei einigen Impflingen mit schweren Nebenwirkungen organische oder funktionelle
Thymuserkrankungen vorlagen, sollte dies als zusätzliches Risiko für schwere Nebenwirkungen
berücksichtigt werden, hierbei kam es bisher weltweit zu 6 Todesfällen (bei mehreren Hundert Millionen
Geimpften).
Wann sollte eine Impfung nicht durchgeführt werden?
Bei akuten oder chronischen Infektionen, Erkrankungen des Nervensystems, schweren
Lebererkrankungen, Überempfindlichkeit (Allergie) gegen Hühnereiweiß oder Impfstoffbestandteile,
Erkrankungen des körpereigenen Abwehrsystems (u. a. symptomatische HIV - Infektion oder HIVInfektion
mit einer Zahl von unter 200 Helferzellen/mm³, immunsuppressiver Behandlung (z. B.
systemischer Cortisonbehandlung (Tabletten oder Spritzen) oder andere Immunsuppressiva), Strahlenund
Chemotherapie, bestehender Schwangerschaft, gegenwärtiger Behandlung von Allergien durch
Desensibilisierung, Zustand nach Thymusdrüsenentfernung oder –fehlfunktion und nicht bei Säuglingen
unter sechs Monaten.
Was muss ich in Zusammenhang mit weiteren Lebendimpfungen beachten?
Weitere Lebendimpfungen wie Mumps, Masern, Röteln und Windpocken sollen nur gleichzeitig oder im
zeit-lichen Abstand von vier Wochen vor, bzw. nach der Gelbfieberimpfung gegeben werden.
Die Impfviren werden nicht auf Kontaktpersonen übertragen; die Impfung ist also für andere
Familienan-gehörige ungefährlich, z. B. für eine in der Umgebung lebende Schwangere oder kleine
Kinder.
Falls einer der hier genannten Umstände auf Sie zutrifft oder Sie sich unsicher sind, ob Sie eine
Gelbfieberimpfung erhalten dürfen, teilen Sie bitte Ihre Zweifel dem Impfarzt mit.
Was ist nach der Gelbfieberimpfung zu beachten?
Sie können den oben beschriebenen möglichen Impfreaktionen am ehesten aus dem Weg gehen,
indem Sie nach der Impfung eine Woche lang Sonnenbäder (auch Solarium) oder andere
außergewöhnlich starke körperliche Anstrengungen (z.B. Leistungssport, Sauna, Operationen) sowie
übermäßigen Alkoholgenuss meiden. Für 4 Wochen nach der Impfung dürfen Sie kein Blut spenden!
Für die Dauer von 3 Monaten, mindestens jedoch für 4 Wochen nach der Impfung ist eine
Schwangerschaft zu vermeiden. Eine Impfung in der Schwangerschaft oder das Eintreten einer
Schwangerschaft kurz nach der Impfung ist aber kein Grund für einen Schwangerschaftsabbruch!
Während der Stillzeit sollte nicht geimpft werden.
Bei allen unklaren und/oder länger anhaltenden Krankheitserscheinungen nach der Gelbfieberimpfung,
die allerdings auch als Folge anderer Infekte oder zeitnah verabreichter weiterer Impfungen auftreten
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